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Siemens - Veranstaltung smart manufacturing insights

Siemens AG
Siemens WKC – ein Service-Werk für elektrische Anlagen von Engineering über Herstellung zur Validierung in einer Einzelstückabwicklung

Der Vortrag gibt einen praxisnahen Einblick in das Siemens WKC (Werk Chemnitz) als leistungsfähiges Service-Werk für elektrische Anlagen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Engineering über Fertigung bis hin zur Validierung. Am Beispiel des Standorts Chemnitz wird gezeigt, wie Siemens die steigende Komplexität in der Elektrotechnik – getrieben durch Individualisierung, regulatorische Anforderungen, Fachkräftemangel und zunehmende Systemintegration – mit einem standardisierten, modularen und digital unterstützten Ansatz adressiert.

Im Fokus steht die Einzelstückabwicklung im Engineer-to-Order-Umfeld: Wie lassen sich Effizienz, Qualität und Termintreue sicherstellen, obwohl jedes Projekt kundenspezifisch ist? Der Vortrag erläutert, wie durchgängige Datenmodelle, der Einsatz digitaler Zwillinge sowie die enge Verzahnung von Engineering, Produktion und Prüffeldern eine konsistente und skalierbare Umsetzung ermöglichen. Gleichzeitig wird die Rolle des WKC als One-Stop-Shop hervorgehoben, der Risiken reduziert, Total Cost of Ownership optimiert und Kunden entlang des gesamten Lebenszyklus unterstützt.

Anhand konkreter Anwendungsfälle und Projekterfahrungen wird aufgezeigt, welchen Mehrwert integrierte Services wie Engineering as a Service, normgerechte Auslegung, Fertigung sowie Prüf- und Validierungsleistungen bieten. Der Beitrag richtet sich an Entscheider und Fachverantwortliche, die ihre elektrischen Systeme effizienter, sicherer und zukunftsfähig gestalten möchten.


Mirko Löffler, Mitglied des Werksleitkreises

Mirko Löffler ist bei der Siemens AG am Werk für Kombinationstechnik in Chemnitz tätig und verantwortet im Rahmen der One Tech Company Strategie die Weiterentwicklung und Pflege von Geschäftsbeziehungen innerhalb der Siemens-Divisionen Digital Industries und Smart Infrastructure sowie den Aufbau neuer Kooperationen, insbesondere im Umfeld von Machine Tool Systems und industrieller Automatisierung. Zuvor war er im Stammhaus der Business Unit Machine Tool Systems tätig und verantwortete dort unter anderem Nachhaltigkeitsthemen sowie die Moderation globaler Produktmanagement-Netzwerke.

Parallel engagiert er sich als Product Owner im Forschungsprojekt „Factory-X“, in dem standardisierte, unternehmensübergreifende Datenräume für industrielle Wertschöpfungsketten entwickelt werden. Darüber hinaus leitet er Initiativen zur Einführung des Digitalen Produktpasses auf Basis von Industrie-4.0-Technologien.

In früheren Funktionen verantwortete Mirko Löffler als Abteilungsleiter bei Siemens über viele Jahre zentrale Bereiche des Manufacturing Engineering sowie der Digitalisierung und Automatisierung mit umfassender Personalverantwortung. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der digitalen Transformation der Produktion, der Integration von Engineering- und Produktionsprozessen sowie der Standardisierung industrieller Datenflüsse. Er ist Diplom-Ingenieur für Mikrotechnik/Mechatronik und engagiert sich in verschiedenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gremien in Chemnitz.


Siemens AG

Die Siemens AG ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten.

Siemens Chemnitz ist mit rund 1.500 Mitarbeitenden der größte Siemens-Standort im Osten Deutschlands und konzentriert von der Entwicklung über Engineering und Produktion bis hin zu Vertrieb, Service, Qualifizierung und Ausbildung alles an einem Standort. Im Werk für Kombinationstechnik (WKC) werden vor allem Elektroausrüstungen für den globalen Markt gefertigt. Das Werk gehört zum Geschäftsfeld Siemens Digital Industries (DI) und trägt dazu bei, dass Unternehmen jeder Größe in der Prozess- und diskreten Fertigungsindustrie ihre digitale und nachhaltige Transformation über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg beschleunigen können.

Siemens in Chemnitz gibt es seit der Gründung des ersten Technischen Büro von Siemens & Halske im Jahre 1899. Der Grundstein für das heutige Werk für Kombinationstechnik Chemnitz wurde 1953 mit der Gründung des VEB Starkstromanlagenbaus Chemnitz/Karl-Marx-Stadt gelegt. Als "Lösungsfabrik für Maschinenausrüstungen" bei Siemens Digital Industries realisiert WKC komplette Kundenlösungen aus einer Hand, von der Idee bis hin zur Inbetriebsetzung. WKC ist europäischer Marktführer für die Herstellung elektrischer Gesamtsysteme im Werkzeugmaschinenmarkt und fertigt Schaltausrüstungen für eine Vielzahl an Branchen im Maschinen- und Anlagenbau sowie für das Projektgeschäft im Logistik- und Automotive-Bereich.


Siemens AG
Niederlassung Chemnitz
Clemens-Winkler-Straße 3
09116 Chemnitz
Deutschland
Tel.: +49 371 4810-0
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